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Newsletter vom 26.01.2009, 13:44:39

Betreff:



am 6. und am 14. Februar jeweils um 20 Uhr spielen wir wieder das Theaterstück nach Pierre Bourdieu "Die Ausgeschlossenen oder Das Elend der Welt."
Wir würden uns freuen, wenn Sie Lust und Zeit hätten für einen Besuch dieses spannenden Theaterabends.

Wir möchten Sie auch schon auf die nächste Premiere hinweisen, die am 26.März zum "Tag der seelischen Gesundheit" stattfinden wird. Gezeigt wird das Stück "Tiergartenstraße 4" von Christoph Klimke, das die Euthanasiemorde des Faschismus und die Rolle der Ärzte beleuchtet.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie zu einer der Aufführungen begrüßen dürften.

Für Kartenbestellungen genügt eine Email (info@studiobuehne-lu.de) oder ein Telefoanruf unter 06221/504 25 75
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.studiobuehne-lu.de

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Escher



ANHANG
1. Die Ausgeschlossenen oder Das Elend der Welt
2. Tiergartenstraße 4

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FR 6. & SA 14. Februar, 20 Uhr im Brgm-Reichert-Haus, Bismarckstraße 44-48

DIE AUSGESCHLOSSENEN oder: DAS ELEND DER WELT
Theaterstück nach Texten von Pierre Bourdieu
Bearbeitung & Regie: Rainer Escher
Es spielen: Sascha Koal, Dirk Mühlbach, Monika-Margret Steger und Mathias Wendel

Die alten Reichen brauchten die Armen, um reich zu werden. Die neuen globalisierten Reichen brauchen die Armen nicht mehr.

Die Eliten in Wirtschaft und Politik sind nicht abzubringen von dem Gedanken der Arbeit für alle, zwar soll es eine neue "und nicht mehr die alte" Vollbeschäftigung sein. Infolgedessen sind sie seltsam farbenblind für das Ausmaß der Hoffnungslosigkeit, das sich in den Überflüssigen-Ghettos ausbreitet, die sich von der Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit abgeschnitten sehen.

Die Inszenierung im Spiegel der Presse:

Wie es konkret aussieht, wenn einem die Arbeit ausgeht, beschrieb der französische Soziologe Pierre Bourdieu in den 90ern in seiner Interview-Sammlung „Das Elend der Welt“, die nun von Rainer Escher für die Neue Studiobühne Ludwigshafen in eine beeindruckende theatrale Form gegossen wurde. Vier fabelhafte Schauspieler – Monika-Margret Steger, Sascha Koal, Dirk Mühlbach und Mathias Wendel – machen sich prekär und spinnen den Kultursommer-Faden „Arbeitswelten – Lebenswelten“, dem schon Brechts „Brotladen“ an gleicher Stelle verpflichtet war, weiter.

Und wie virtuos... Da wird chorisch deklamiert, es flutscht geradezu von Figur zu Figur, und jeder bekommt sein Fett – sogar die selbstausbeutenden freien Theaterschaffenden selber.

Escher organisiert das wie ein Streichquartett, höchst kammermusikalisch, mit einem langen traurigen Bratschen-Solo zur Altersarmut am Ende. Und es ist einem fast ein bisschen peinlich, die Kunst ins Licht zu rücken, angesichts des Wahnsinns, der hier verhandelt wird.

SCALA2015 NOVEMBER 2008

Mit erfahrener Hand inszeniert Rainer Escher einen straffen und pointierten Theaterabend, der unser Verhältnis zur Arbeit nachdenklich zu sezieren vermag.
Was schnell zu einer befindlichen Sozialstudie hätte werden können, wird hier souverän zu einer spannungsvollen Auseinandersetzung mit der aktuellen Arbeitswelt als klassenbestimmendes Phänomen, ist dank des starken Ensembles eine mitreißende und anregende Analyse von individuellen Ängsten, Hoffnungen und Alltäglichkeiten.
MANNHEIMER MORGEN

Die Produktion wird gefördert durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, den Fonds Darstellende Künste und den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Neue Studiobühne Ludwigshafen
Bürgermeister-Reichert-Haus
Bismarckstr. 44 - 48
Karten unter 0621 / 504 25 75 oder mailto:info@studiobuehne-lu.de
Eintrittskarte: 12,- / erm. 8,- Euro

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Premiere: (anläßlich des Tages der seelischen Gesundheit)
26. März, 19 Uhr im Brgm-Reichert-Haus, Bismarckstraße

TIERGARTENSTRASSE 4
von Christoph Klimke
Regie: Rainer Escher
Es spielen: Elisabeth Auer, Hedwig Franke, Dirk Mühlbach, Monika-Margret Steger, Mathias Wendel

In seinem 2008 uraufgeführten Stück konfrontiert Klimke die nationalsozialistischen Krankenmorde mit dem aktuellen Thema der Tötung auf Verlangen. Ein im Alter erkrankter ehemaliger Lagerarzt trifft mit seinem Verlangen nach einem tödlichen Medikament auf einen Arzt, der selbst als Kind einem Tötungslager entkommen konnte.
Die Produktion wird gefördert durch den den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg, sowie der Koordinierungsstelle Psychiatrie Ludwigshafen.



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