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Savannah Bay


Liebe, Tod und Tropensonne (Die Rheinpfalz) - Exaltiertes Gefühl und schwermütige
Tristesse, darstellerischer Nuancenreichtum
und ein Spiel der Andeutungen geben der Inszenierung authentisches Duras-Ambiente.Ein Frauen-Stück.

Traumatische Erinnerung (Mannheimer Morgen) - Ein Lied zur Liebe von Edith Piaf wird zur Schlüsselmelodie einer existenziellen Geschichte, deren Technik der Verschlüsselung viele darstellerischen und inszenatorischen Möglichkeiten öffnet. Im Theater Felina-Areal wurde das Stück aufs selbstreferenzielle Kammerspiel hin ausgereizt, was vom Publikum mit viel Beifall goutiert wurde.

Savannah Bay
von Marguerite Duras

Ein Zwei-Frauen Stück.
„Ich will wissen, wer diese Frau ist.“ – Das hat die Duras anlässlich ihres Buches Die englische Geliebte geschrieben, aber das gilt auch für Savannah Bay. Der Zuschauer geht zusammen mit Madeleine und der Jungen Frau auf die Suche nach der unbekannten Dritten.
Der Inhalt lässt sich so wiedergeben:

Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen einer alten Frau und einem jungen Mädchen – als gelebte Gegenwart und als Geschichte der Erinnerungen. Die Erinnerungen, in die die junge Frau die alte Schauspielerin Madeleine mit geduldiger und drängender Zärtlichkeit hineinzwingt, beschwören eine gemeinsame Geschichte, die ihnen beiden gehört; auch wenn es – vielleicht – nur Madeleines Geschichte ist.

Diese Geschichte wiederum ist die Geschichte einer in ihrer Intensität einmaligen und unwiederholbaren Liebe, die sich irgendwann und irgendwo zugetragen hat – zwischen einer Sechzehnjährigen, die danach nicht mehr leben konnte, und einem Mann, der weitergelebt hat. Die Geschichte vom „weißen Felsen“, von Savannah Bay. Madeleine hat diese Geschichte, die wohl ihrer Tochter widerfahren ist, beobachtet, sie hat sie aber zugleich gelebt und auf unzähligen Bühnen gespielt. Ein Kind kommt darin vor, ein kleines Mädchen, und jener Mann, den sie – vielleicht – viel später – irgendwo in der Welt wiedergetroffen hat…
(Quelle: fischer verlag)

Es spielen: Elisabeth Auer und Hedwig Franke. Regie führt Rainer Escher

Weitere Vorstellungen: 11. & 12.02.2011 jew. 20 Uhr in Mannheim
Karten unter: 0621/504 25 75 oder online

 
 
 
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