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Andres Veiel und Gesine Schmidt

Zwei 17-Jährige und ein 22-Jähriger haben einen 16-Jährigen, mit dem sie an diesem Abend unterwegs waren, gequält und auf grausame Weise umgebracht. - Vorbild war der Film "American Hystory X. - In der öffentlichen Wahrnehmung schien es sich um einen Fall von Neonazismus zu handeln: Die drei Täter trugen Glatze und Springerstiefel, das Opfer mit blondierten Haaren und weiten Hip-Hop-Hosen wurde als "Jude" beschimpft.

Das Verbrechen findet seinen Widerhall im Geist der Augenzeugen und der Angehörigen. Man muss sie als eine Reihe von Spiegeln betrachten, zwischen denen der Mörder sich in irgendeinem toten Winkel verbirgt.

Veiels Bearbeitung ist Dokumentartheater, das sich allein auf Vernehmungsprotokolle, Gerichtsakten und Interviews stützt, die er in dem Dorf Potzlow, dem Schauplatz der Tat, geführt hat.

 
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